Madurai

Madurai - die unbekannte Millionenstadt

Um 7:00 Uhr in der Frühe klingelte der Wecker und bald darauf saßen wir im Bus nach Madurai. Dort angekommen war das erstbeste Hotel unser. Schließlich sollte es ja nur für 2 Stunden unser Gepäck beherbergen. Für 400 R ein stolzer Preis, doch wollten wir weder lange suchen noch das ganze Gepäck mitschleppen. Auch wenn ich in Deutschland zuvor nie von dieser Stadt gehört hatte. Madurai zählt 1 Millionen Einwohner. Wir waren also nicht in irgendeinem Dorf gelandet, durch das wir in 10 Minuten durchlaufen konnten. Unser Ziel war der Sri Meenakshi Tempel. Wieder einmal sehr schön, aber wieder einmal nicht so überwältigend wie gedacht. Irgendwie fehlt in Indien so der letzte Kick. Nicht, dass es uns nicht gefallen hätte und sicher gab es auch positive Überraschungen, wie das tolle Essen oder das tolle Dorf im Sunderbarns. Doch das gewisse Extra fehlt einfach. Der Satz „Toll, aber das habe ich alles schonmal schöner gesehen“ trifft die Eindrücke in Indien wohl am Besten.


Der Meenakshitempel in Madurai


Anschließend ging es Richtung Flughafen und am frühen Abend verließen wir Madurai mit einer Maschine der Air Deccan Richtung Bangalore. Dort angekommen eröffnete sich uns ein ganz anderes Indien: Das Silicon Valley Indiens machte einen modernen und fortgeschrittenen Eindruck. Die Straßen waren in gutem Zustand, die Autos modern. Selbst die Taxis waren moderne Hyundais oder Suzukis und nicht diese typisch indischen Dreckschleudern. Kurz vor dem Busbahnhof gab es dann noch das übliche Spielchen. Unser Taxifahrer machte uns ein Angebot uns direkt nach Hampi zu fahren, welches wir ablehnten. Er hielt dann irgendwo an, verschwand für 10 Minuten und erklärte uns er habe sich für uns nach Bustickets erkundigt. Die Busse seien alle voll. Wie ich diese Spielchen liebe. Am Busbahnhof angekommen saßen wir schon bald im Nachtbus Richtung Hampi. Es blieb sogar noch Zeit etwas zu essen.


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