Mahabalipuram

Mahabalipuram und die wohl ungewöhnlichste Tempelanlage

Früh am Morgen erreichten wir den Flughafen von Calcutta. Mit einer Maschine der Air India sollte es nach Chennai (Madras) gehen. Air India ist die nationale Fluglinie für innerindische Flüge Das internationale Netz wird von der Indian Airlines bedient. Nachdem wir ca. 1 Stunde in der Luft waren, begann das Flugzeug bedrohlich zu sinken. Wir gerieten tiefer und tiefer, so dass uns schon langsam etwas mulmig wurde. Plötzlich setzte die Maschine auf. Wir hatten Bhubaneshwar erreicht. Ein Zwischenstop, von dem wir nichts wussten. Weder auf der Anzeigetafel am Flughafen in Calcutta noch bei der Buchung wurde dieses Geheimnis gelüftet. Nur den Indern im Flieger war das scheinbar klar. Es stiegen ja auch fast alle hier aus. In Chennai angekommen entschieden wir uns direkt mit dem Taxi nach Mahabalipuram zu fahren. Schnell hatten wir ein Zimmer bezogen. Die Auswahl konnte ja auch kaum schlechter als in Calcutta sein, wenn auch das Preis- Leistungsverhältnis in Indien diesbezüglich sehr zu wünschen übrig läßt. Trotzdem war das stark touristisch geprägte Mahabalipuram ein kleiner Kulturschock im Vergleich mit Calcutta, dem Sundabarns oder Bishnupur. Entsprechend waren natürlich auch die Preise etwas höher…


Am Strandtempel



Am Strand - im Hintergrund der Strandtempel


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Die 5 Rathas


Unser erstes Ziel am Morgen war der berühmte Strandtempel Mahabalipurams, den wir uns beide doch etwas imposanter vorgestellt hatten. Dennoch hatte es einen gewissen flair, direkt am Meer durch einen Tempel zu spazieren. Auch wenn die Optik sicher darunter gelitten hat, den Tempel aus Schutz vor Überschwemmungen einzuzäunen. Sehr angetan waren wir von unserem nächsten Ziel, den 5 Rathas. Die Anlage gefiel uns besser als der Strandtempel. Anschließend ging es auf Shoppingtour. Nach zähen Verhandlungen hatten wir in einem Hinterhof einen schön gearbeiteten Sandstein erstanden. Noch heute leben Viele Steinmetze in Mahabalipuram, die in mühevoller Handarbeit ihre Objekte für Touristen, vor allem aber für die vielen Klöster und privaten Auftraggeber in ganz Indien herstellen. Der Nachmittag gehörte dem doch wenig beeindruckenden Strand. Einer dieser Strände, wie man sie überall auf der Welt finden kann. Trübes Wasser, starke Brandung. Da könnte man genausogut an die Nordsee fahren...


Bei den sogenannten Three Elephants



Rollt er oder rollt er nicht...



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