Apo Island

Apo Island - Ein Ausflug zum vergessen...

Das Wetter in Palawan hatte nicht so gewollt wie wir es gewollt hätten. Daher entschieden wir uns den Aufenthalt in Palawan abzukürzen und Negros und Cebu noch einen Besuch abzustatten. Die Apo Island im Süden der Insel Negros gilt als eine der schönsten Inseln der Philippinen zum Schnorcheln. Also wenn das für uns nicht Grund genug ist...


Die kleine Apo Island ist für ihre Schnorchel- und Tauchreviere berühmt


Der hauseigene Strand ist da eher mikerig


Wir bezogen unser Quartier wohl wissend in Dumaguete, schließlich war es ein Wunsch von Nicole, noch einmal Delphine und Whale Watching zu machen. Aus letzterem wurde leider nichts, die Wale (und Delphine) tauchen erst gegen Mitte März in der Bucht bei Bais auf. Aber Apo Island wollten wir dann wenigstens von hier aus mitnehmen. Gesagt, gebucht...


Schnorcheln mit Nicole...


Oh hätten wir doch das ganze lieber selbst in die Hand genommen! Trotz der Versprechungen es gäbe ein eigenes Schnorchlerboot landeten wir auf dem der Taucher. Auch weitere Versprechungen, man würde auf die Bedürfnisse der Schnorchler Rücksicht nehmen, wurden leider nicht eingehalten. So verbrachten wir fast den ganzen Tag auf dem Boot (die Tour begann um 6:30 Uhr und endete um 14:30 Uhr) um etwa 30 Minuten wirklich gut schnorcheln zu können. Leute, wenn ihr hierher kommt macht einen großen Bogen um Harold's Dive Center! Die 30 Minuten hatten es aber in sich und wir bekamen auch die hier obligatorischen Schildkröten zu Gesicht.


Schnorcheln mit Schildkröten...

Da es auf einem solchen Taucherboot nicht nur unbequem sondern irgendwann auch langweilig ist, beschloss Christian irgendwann das gemachte Filmmaterial zu sichten. Nichts einfacher als das. Sd-Karte der Unterwasserkamera in das Smartphone, schon kann es losgehen. Warum ausgerechnet in diesem Moment eine Windböe ausgerechnet hier meine Handyrückschale erfassen und durch die Luft auf das Schiff wehen musste, wird wohl immer ein Geheimnis des Wettergottes bleiben. Jedenfalls lag darauf meine Sd-Karte vom Smartphone und diese fand, der Gott des Schicksals wollte es wohl so, den Weg durch eine kleine Ritze im Schiff direkt in die weiten des Ozeans. Alle Urlaubsbilder der letzten Wochen und viele andere liebgewonnenne Daten waren für immer verloren. Heulen könnten wir. An Tagen wie diesen, da läuft halt dann auch alles daneben. Irgendwann war dann der schlechteste (organisierte) Ausflug unserer Travellergeschichte (und dies hat nichts mit Christians Blödheit zu tun) beendet und wir immer noch vollkommen fassungslos bzgl. der Unverschämtheiten unseres Tourorganisators zurück am Hotel. Ein Tag zum wegschmeißen. Auch wenn auch dieser Tag ein absolutes Highlight zu bieten hatte. Die erste Begegnung mit einer Wasserschildkröte, die friedlich grasend die Steine abfraß, werden wir wohl beide nie vergessen...


Die Schildkröten waren faszinierend...

Doch wir brachen die Zelte hier wieder ab. Weiter ging es Richtung Moalboal. Hier sollte Christian dann Probleme mit seinem Fußzeh bekommen. Der große Onkel des linken Fußes hatte sich entzündet. Da es aber nur noch wenige Tage bis zur Heimreise waren, entschlossen wir uns zur Selbsttherapie. Schwester Nicole versorgte diesen so weit sie konnte fachmännisch. Eine Eiterblase ließ sich ganz gut aufstechen. Weiterhin kam Betaisodona zum Einsatz. Die Entzündung ging merklich zurück. Dennoch musste der Nagel eine Woche nach unserer Rückkehr in Deutschland gezogen werden...

 


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